Fensterblicke.

Ich habe das unglaubliche Glück, regelmäßig in die Salzburger Berge fahren zu können. Dort hat mein Papa eine kleine Hütte. Der Blick aus dem Wohnzimmerfenster fasziniert mich sein mehr als 20 Jahren jedes Mal aufs neue.

Irgendwie wird es nicht langweilig. Es tut etwas. Es ist unglaublich friedlich, es wirkt wirklich wahnsinnig beruhigend - und es ist einfach so schön. Es ist immer das selbe Fenster, immer der selbe Ausblick, aber jedes Mal habe ich das Gefühl es ist noch schöner oder besonders und ich muss wieder ein Foto machen. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Fotos ich schon gemacht hab. Natürlich zu verschiedensten Uhrzeiten, verschiedensten Jahreszeiten, Witterungen - und natürlich fällt einem auch immer wieder was anderes auf. Dadurch ändert sich schon auch ein wenig der Blickwinkel, der Ausschnitt, aber eigentlich ist es immer wieder diesselbe Aussicht.

Man ist auch immer in einer anderen SItuation, hat gerade andere Gedanken im Kopf, dadurch einen anderen Fokus.

Faszinierenderweise schaut daher jedes BIld anders aus, da sind man wie irrelevant die Kamera eigentlich ist, der Blickwinkel ist es, der zählt. Die Interpretation dessen, was man sieht. Das Erzählen einer Geschichte - und die erzählt sich jedes Mal neu.

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Take the long way home…