Julia Hatina Julia Hatina

Eine Naschmarktrunde.

Der Naschmarkt geht immer. Wirklich immer. Eine der buntesten Ecken von Wien. So schön, so viele tolle Leute, so viele tolle Impressionen. Ich könnte hier jeden Tag fotografieren gehen und immer gibt es etwas neues zu entdecken.

Der Naschmarkt geht immer. Wirklich immer. Eine der buntesten Ecken von Wien. So schön, so viele tolle Leute, so viele tolle Impressionen. Ich könnte hier jeden Tag fotografieren gehen und immer gibt es etwas neues zu entdecken.

Ich hab auch noch das Glück, dass der Naschmarkt echt nah von mir ist, das heißt eine schnelle Runde geht sich fast immer aus. Das ist dann wirklich ein Ausflug für alle Sinne. So viel zu sehen, hören und auch riechen. Traumhafte Gerüche aus den Küchen von aller Welt. Und überall darf man was probieren. So viele nette Leute.

Ist wirklich schön zu sehen, die Leute am Naschmark sind eine richtige Community. Ich hab das Gefühl da wird zusammengehalten, alle helfen einander und haben es nett miteinander. Obwohl es sicher ein harter und anstrengender Job ist. Immer so viele Menschen, selbst ganz in der Früh, wenn “noch nichts los ist”, ist ganz schön was los.

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Warm genug?

Vor nur wenigen Wochen wars echt noch richtig kalt, unfassbar nebelig und grau. Doch seit ein wenig mehr als einer Woche gibt es tatsächlich Sonne und ein paar grad mehr. Heißt für mich endlich wieder regelmäßiger raus und einfach fotografieren.

Vor nur wenigen Wochen wars echt noch richtig kalt, unfassbar nebelig und grau. Doch seit ein wenig mehr als einer Woche gibt es tatsächlich Sonne und ein paar grad mehr. Heißt für mich endlich wieder regelmäßiger raus und einfach fotografieren.

In Wien ist es ja oft schwer sich für eine Runde zu entscheiden. Es gibt ja so viel zu fotografieren. Also hab ich mal am Hauptbahnhof angefangen und bin dann wieder bis in den 5. Bezirk zurückgegangen. Da gibt es so viel zu sehen, und so viel echtes Wien zu fotografieren. Und es ist immer was los. Mir ist immer so wichtig, Menschen am Foto zu haben. Das gehört einfach für mich zum Stadtbild dazu, die Leute in Wien. Macht irgendwie auch alles ein bisschen dynamischer und spannender.

Ich fand es wie immer so interessant wie sich die Gegend am Weg immer ändert. Und doch immer Wien ist, mit all seinem Charme.

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Auf die Schnelle.

Ich könnte ja endlos fotografieren gehen. Vor allem hier in Wien. Aber irgendwie will das ja oft mit der Zeit so nicht. Und mit der Gelegenheit. Und mit dem Wetter. Aber ganz verzichten kann ich einfach nicht.

Ich könnte ja endlos fotografieren gehen. Vor allem hier in Wien. Aber irgendwie will das ja oft mit der Zeit so nicht. Und mit der Gelegenheit. Und mit dem Wetter. Aber ganz verzichten kann ich einfach nicht.

Egal wo ich unterwegs bin, meine Augen sind immer auf der Suche, schöne Perspektiven, interessante Formen, Linien, Menschen, Farben. Ich kann das gar nicht abstellen. Dann wünsch ich mir immer ich hätte meine Kamera dabei. Aber es ist schon oft echt viel los und dann klappt das mit dem vielen Rausgehen leider nicht so. Beziehungsweise grad jetzt in dieser Jahreszeit ists halt auch echt ungut. Eiskalt oder nass. Beides weder für die Kameras noch die Fotografen gut.

Ich habs schon öfter gesagt - gut, dass das Handy auf allen Wegen dabei ist. Ja es klappt eh auch ganz gut - ist es das gleiche wie bei einer Kamera? Absolut nicht. Ich bin - gerade bei Street Photography - nicht so der Weitwinkel Fan. In einer Großstadt wie Wien ist da oft einfach zu viel drauf, es ist da dann richtig schwer den Fokus zu setzen und die Komposition so zu bauen, dass sie den Blick in dem Maße lenkt, dass das BIld genau das sagt, was ich damit sagen möchte. Und Handys sind erstaunlich weitwinkelig. Zoomen geht nur digital dh nicht ohne Qualitätsverlust. Aber von Pixeln und auch der Bildqualität in schlechtem Licht möchte ich gar nicht anfangen. Trotzdem. Das ist ja nicht alles und vor allem besser als nichts.

Daher knipse ich ganz oft einfach vor mich hin, sobald ich etwas sehe. Werde ich damit Wettbewerbe gewinnen? Wahrscheinlich nicht. Aber es macht mich einfach happy einen schönen Moment irgendwie erwischt zu haben und es ist eine wirklich gute Achtsamkeitsübung.

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February Insta Peek

Februar ist für mich eher eine ruhigere Zeit - also fotografietechnisch. Ich bin da immer schifahren - ja natürlich mach ich da auch Fotos, aber definitiv weniger. Sonst bin ich auch meistens noch sehr mit der Auftragsplanung beschäftigt. Daher gibts diesen Monat ein paar noch ungezeigte Fotos vom Sommer in London zu sehen. Dieses eine wollte ich euch auf keinen Fall vorenthalten.

Februar ist für mich eher eine ruhigere Zeit - also fotografietechnisch. Ich bin da immer schifahren - ja natürlich mach ich da auch Fotos, aber definitiv weniger. Sonst bin ich auch meistens noch sehr mit der Auftragsplanung beschäftigt. Daher gibts diesen Monat ein paar noch ungezeigte Fotos vom Sommer in London zu sehen. Dieses eine wollte ich euch auf keinen Fall vorenthalten.

Aufgenommen hab ich das in einer U-Bahnstation in der Nähe des Naturhistorischen Museums. Ein tolles Kunstwerk im Hintergrund und die Familie auf dem Bild macht irgendwie den Eindruck als wollten sie da dazu gehören - das fand ich lustig. Dabei haben sie eigentlich nur auf die U-Bahn gewartet - denke ich. Das Licht war auch spannend. Da musste ich die Szene natürlich festhalten.

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January Insta Peek

Auf Instagram poste ich eigentlich die meisten meiner Street Fotos, von Urlauben, von Wien, von Fotowalks, aber auch vom Handy, wenn ich mal wo vorbei komme. Ab sofort zeig ich einmal die Woche einen kleinen Blick auf meinen Insta Feed, da findet man definitiv die aktuellsten Shots von unterwegs.

Auf Instagram poste ich eigentlich die meisten meiner Street Fotos, von Urlauben, von Wien, von Fotowalks, aber auch vom Handy, wenn ich mal wo vorbei komme. Ab sofort zeig ich einmal die Woche einen kleinen Blick auf meinen Insta Feed, da findet man definitiv die aktuellsten Shots von unterwegs.

Dieses Foto ist im dritten Bezirk in Wien enstanden. Einfach spontan am Weg mit dem Handy. Eigentlich eine trostlose Straße, das Gebäude einer großen Chemiefirma - also kein charmanter Wien-Flair. Aber in dem Moment hat alles gepasst, die Farben, die Linien, die Struktur und nicht zuletzt die Person, die da genau so durchgeht.

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Endlich Urlaub!

Die Hochzeitssaison ist vorbei und ich war wirklich schon urlaubsreif. Und was ist da besser als meine zweite Lieblingsstadt nach Wien - London.

Die Hochzeitssaison ist vorbei und ich war wirklich schon urlaubsreif. Und was ist da besser als meine zweite Lieblingsstadt nach Wien - London.

London ist einfach immer ein Traum. Es gibt so viel zu machen, so viel zu sehen und vor allem ganz viel Atmosphäre. Ich war schon so oft da, aber London wird einfach nie langweilig. Diesmal war es überhaupt ganz besonders und ich hab die Tage so sehr genossen.

Zum Fotografieren ists dort auch immer ein absolutes Highlight. So tolle Menschen, tolle Farben, tolle Architektur und irgendwie ein ganz besonderes Licht. Wir haben auch einen neuen absoluten Lieblingsfotoort gefunden. Im Osten von London gibt es den alten Stadtteil Whitechapel, der vor 140 in ziemlich unrühmliches Rampenlicht geraten ist, da dort Jack the Ripper sein Unwesen getrieben hat. Es da richtig viel Zeit vergangen und es hat sich ganz arg viel verändert, aber so an einigen Plätzen kann man das damalige Ambiente schon noch erahnen. Das ganze Viertel ist wirklich unglaublich vielfältig, historische alte Gebäude, das hochmoderne Bankenviertel mit seinen Wolkenkratzern als Hintergrund, tolle Streetart, Märkte und viele tolle Menschen.

Also beim nächsten Londonbesuch kann ich einen Abstecher nach Whitechapel nur empfehlen, hier ein paar Impressionen.

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Ganz ohne Öffis

Mit den Öffis ist man ja herrlich schnell in Wien unterwegs und ich hab schon echt viel in den Öffis fotografiert und fand es sehr toll. Aber letztens musste ich zwischen Arbeit und einer Veranstaltung Zeit totschlagen. Ich hatte ein paar Stunden Zeit für eine Fahrt von 30 Minuten. Also hab ich beschlossen, stattdessen einen laaangen Spaziergang zu machen und einfach zu Fuss zu gehen.

Mit den Öffis ist man ja herrlich schnell in Wien unterwegs und ich hab schon echt viel in den Öffis fotografiert und fand es sehr toll. Aber letztens musste ich zwischen Arbeit und einer Veranstaltung Zeit totschlagen. Ich hatte ein paar Stunden Zeit für eine Fahrt von 30 Minuten. Also hab ich beschlossen, stattdessen einen laaangen Spaziergang zu machen und einfach zu Fuss zu gehen.

Natürlich mit Fotografieren. Und sogar mit einem Riesenumweg. Ich bin vom dritten über den vierten Bezirk zum Naschmarkt gegangen um mir dort den neuen Park anzuschauen, den sie statt dem großen Parkplatz bei der U-Bahn Station gebaut haben. Ist ganz nett geworden und beim Naschmarkt ist es sowieso immer toll zu fotografieren. Dann ging es weiter durch die Stadt, die Kärntnerstraße hinunter bis in den zweiten Bezirk und am Donaukanal entlang bis zum Prater.

Ganz schöner Weg, aber ich habs echt genossen. War irgendwie schon lang her, dass ich einfach nur so fotografieren war, so ohne Auftrag. Wetter war auch gut, weder kalt noch warm und hie und da war auch die Sonne draußen. Oft fallen mir an bestimmten Tagen bestimmte Dinge auf, die mich dann immer wieder “verfolgen” - diesmal waren es definitiv Farben, die mir meistens ins Auge gestochen sind.

War wirklich fein, muss ich bald wieder machen.

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Norwegen Trilogie: Teil 3 - Tromsø

Auf die Lofoten zu kommen ist gar nicht so einfach. Bis vor ein paar Jahren brauchte es mindestens zwei Flüge, Fähren und ein Auto. Und viel Zeit. Dank Austrian Airlines ist es nun ein wenig leichter geworden. Es gibt einen direkten Flug von Wien nach Tromsø. Von dort schafft man es mit dem Auto in ungefähr 7 Stunden. Immer noch nicht ums Eck. Aber zahlt sich ja aus.

Auf die Lofoten zu kommen ist gar nicht so einfach. Bis vor ein paar Jahren brauchte es mindestens zwei Flüge, Fähren und ein Auto. Und viel Zeit. Dank Austrian Airlines ist es nun ein wenig leichter geworden. Es gibt einen direkten Flug von Wien nach Tromsø. Von dort schafft man es mit dem Auto in ungefähr 7 Stunden. Immer noch nicht ums Eck. Aber zahlt sich ja aus.

Und auch wenn eigentlich die Lofoten das Urlaubsziel war, ein paar Tage hatten wir in Tromsø eingeplant. Und da das auch total nett war, darf es natürlich nicht untergehen. Ich konnte ja da auch wieder auf der Straße fotografieren. Das fand ich natürlich super. So ein nettes kleines Städtchen, nur noch ca. 600 km vom Nordkap entfernt. Es hat dort schon ein ganz eigenes Klima, ein ganz eigenes Flair. Und typisch norwegisch entspannt, modern, alt und bunt. Ich mag Norwegen.

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Norwegen Trilogie: Teil 2 - die Lofoten, wie man sie nicht so kennt

Nach der ganzen Natur denkt man, man hat die Lofoten schon so ganz gesehen. Aber ich kann es nicht lassen, ich gehe dann oft dahin, wo man nicht so hinschaut, wenn man dort ist. Es gibt nämlich tatsächlich auch Städte auf den Lofoten. Zwar keine Metropolen, aber sie sind doch spannend, bunt und außergewöhnlich.

Nach der ganzen Natur denkt man, man hat die Lofoten schon so ganz gesehen. Aber ich kann es nicht lassen, ich gehe dann oft dahin, wo man nicht so hinschaut, wenn man dort ist. Es gibt nämlich tatsächlich auch Städte auf den Lofoten. Zwar keine Metropolen, aber sie sind doch spannend, bunt und außergewöhnlich.

Auf der Straße fotografieren, ist eigentlich mein fotografisches Lieblingsgenre. Daher wollte ich das auch unbedingt auf den Lofoten probieren, auch wenn das nicht so der Hauptfokus der meisten Touristen dort gibt. Die Anzahl der richtigen “Städte” hält sich auch in Grenzen. Aber ich war in Leknes und Svolvaer, beiden hatten schon etwas ganz besonderes. Und was man auch in den Städten merkt, diese ganz besondere Ruhe. Gerade in den Städten merkt man, wie toll dort Tradition in Verbindung mit moderner Architektur verbunden wird. Neu und alt - gemeinsam machen sie dort total die Kultur und Kunst aus.

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Licht und Schatten.

Endlich wirds Frühling. Es wird wärmer und grüner, aber was fürs Fotografieren in der Stadt super spannend ist - es wird hell, die Häuser, Gassen und Menschen werfen schöne schwarze Schatten.

Endlich wirds Frühling. Es wird wärmer und grüner, aber was fürs Fotografieren in der Stadt super spannend ist - es wird hell, die Häuser, Gassen und Menschen werfen schöne schwarze Schatten.

Ich liebe Schatten. Weil wo Schatten sind, ist auch Licht. Und Schatten und Licht gemeinsam machen die schönsten Formen. Sie machen jedes Bild dramatischer und kontrastreicher. Mit starkem Licht und Schatten kann man den Blick lenken, ungeliebte Elemente in den Schatten versinken lassen oder im Licht Motive betonen.

Dadurch kann man ein Foto harmonischer Darstellen und vereinfachen, sodass es angenehmer ist, es anzusehen. Reduzieren auf das wichtigste. Gerade in der Stadt mit allem was hier so los ist, passiert es ganz schnell, dass ein Bild überladen ist und einfach zu viel Inhalt hat. Schatten erleichtern das ungemein.

Hier sind ein paar Fotos von meinem letzten Sonnenspaziergang.

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Wie ausgestorben…

Im letzten Blogartikel hab ich schon erzählt, dass ich meistens gerne Menschen auf BIldern hab. Aber manchmal sind beim Fotografieren auch die richtig einsamen Fotos spannend. Wie anders eine Stadt wie Wien ohne Menschen aussieht.

Im letzten Blogartikel hab ich schon erzählt, dass ich meistens gerne Menschen auf BIldern hab. Aber manchmal sind beim Fotografieren auch die richtig einsamen Fotos spannend. Wie anders eine Stadt wie Wien ohne Menschen aussieht.

Ich find meistens fehlt total was, aber dann gibts doch einige Fotos, die haben trotzdem so viel Stimmung und Charakter.

Ich suche dann gerne führende Linien oder andere Gestaltungsmöglichkeiten, spannende Farben. Städte bilden ja da wunderbare Möglichkeiten dafür.

Wien ist da auch besonders spannend. An manchen Orten muss man sich richtig bemühen, alles Menschen rauszulassen, in anderen Gegenden ist so und so nie jemand unterwegs.


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Warum ich was fotografiere…

Als ich als Kind angefangen hab zu fotografieren, hab ich einfach überall draufgehalten. Dabei hab ich nicht groß überlegt, in welchem fotografischen Genre ich mich gerade herumtreibe. Es war die Farbe, die Person, die Aussicht, die Situation, die Erinnerung - tausend Gründe etwas festzuhalten.

Als ich als Kind angefangen hab zu fotografieren, hab ich einfach überall draufgehalten. Dabei hab ich nicht groß überlegt, in welchem fotografischen Genre ich mich gerade herumtreibe. Es war die Farbe, die Person, die Aussicht, die Situation, die Erinnerung - tausend Gründe etwas festzuhalten.

Je mehr ich dann gelernt habe und an Erfahrung gewonnen habe, desto selektiver bin ich geworden. Ich konnte es lange gar nicht sagen, warum mich manche Dinge plötzlich nicht mehr gereizt haben zu fotografieren. Man verändert auch irgendwie das Interesse oder die Sicht auf Sachen. Früher hatte ich tatsächlich bei Straßenzügen oft das Gefühl, dass mich die Menschen da stören, wenn sie in mein Bild spazieren. Heute bin ich ganz versessen darauf, die Menschen und die Momente mit auf mein Bild zu bringen.

Aber warum hat sich bei den Dingen, die ich gerne fotografiere so viel geändert? Genau weiß ich das auch nicht. Vielleicht weil ich selbst mehr weiß, was mir gefällt. Vielleicht weil ich das meiste aus der irgendwie immer knappen Zeit machen möchte. Weil ich mich auch bewusst immer weiterentwickeln möchte. Das geht auch so weit über das reine Erlernen der Technik hinaus. Ich möchte immer besser werden, und ein großer Punkt - denke ich - meinen ganz eigenen Stil finden. Das, was mich von den anderen Fotografen unterscheidet. Ich habe immer auch den Satz von Marie Ebner-Eschenbach im Kopf. „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.“

Daher versuche ich so oft ich es kann, alles zu verschlingen, was es zu Fotografie zu wissen gibt. Sei es einfach nur Fotos anschauen, sei es Technik, aber so ein wichtiger Teil ist die Philosophie hinter der Fotografie. Es gibt einige so tolle Fotografen da draußen, die mich da inspiriert haben bzw. die mir so wichtige Denkanstöße dazu gegeben haben. Dazu gehören Christian Anderl, Sean Tucker, James Popsys und sicher noch viele andere. Die sich mit der Frage auseinandersetzen - Warum fotografiere ich eigentlich?

Ich glaube ich habe meine Antwort auch erst teilweise, aber ich bin schon ein wenig vorangekommen. Und mit der Beantwortung dieser Frage, komme ich natürlich auch immer mehr dahin, was ich eigentlich fotografieren möchte.

Ich fotografiere um Geschichten zu erzählen, Momente festzuhalten, Erinnerungen unendlich zu machen. Und daher fotografiere ich aus voller Leidenschaft Menschen. Wer kann besser Geschichten erzählen als Menschen? Und wenn man das Vertrauen geschenkt bekommt, dass einen jemand ganz direkt seine Geschichte erzählen lässt, wie zB beim Fotografieren einer Hochzeit oder Portraitfotos, ist das wirklich ein großes Geschenk, wofür ich jeden Tag sehr dankbar bin. Auch mit der Streetfotografie - meiner zweiten Leidernschaft - kann ich so viele spannende Momente festhalten, auch da gehören Menschen für mich immer fix mit dazu, sonst fehlt irgendwie für mich ein großer Teil der Emotion.

Dadurch sind mein Fotos über die Jahre extrem anders geworden. Hier nur zwei Beispiele - ich denke man sieht, welches Foto von früher ist und welches aktuell :)

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Gemeinsam fotografieren…

Meistens bin ich beim Fotografieren alleine unterwegs. Ich brauche oft ewig für kurze Strecken, bleibe oft unvermittelt stehen oder laufe plötzlich in die andere Richtung. Manchmal stehe ich auch einfach herum und warte. Nicht unbedingt das, was man einem Spaziergefährten unbedingt antun möchte. Daher hab ich das auch noch nie jemanden mitgenommen. Aber ich durfte herausfinden, wenn man mit anderen Fotobesessenen unterwegs ist, kann das super viel Spaß machen.

Meistens bin ich beim Fotografieren alleine unterwegs. Ich brauche oft ewig für kurze Strecken, bleibe oft unvermittelt stehen oder laufe plötzlich in die andere Richtung. Manchmal stehe ich auch einfach herum und warte. Nicht unbedingt das, was man einem Spaziergefährten unbedingt antun möchte. Daher hab ich das auch noch nie jemanden mitgenommen. Aber ich durfte herausfinden, wenn man mit anderen Fotobesessenen unterwegs ist, kann das super viel Spaß machen.

Über Instagram bin ich unlängst auf einen tollen Account gestoßen. @womeninstreetvienna (WISV) ist eine tolle Initiative die Straßenfotografinnen in Wien vernetzt und unterstützt. Gegründet von Eva Dasmaris, einer ganz tollen Fotografin werden über diesen Account Fotografinnen vorgestellt und gefördert, aber auch tolle Aktivitäten, wie zB gemeinsame Fotowalks organisiert. Und da ich noch sie bei sowas mit war, habe ich mir gedacht, das probiere ich mal aus.

Es hat total Spaß gemacht. Ich habe so nette und talentierte Leute kennengelernt. Und obwohl es so viele Blickwinkel und Präferenzen gibt, so viele Stile und Methoden, war es so ein netter harmonischer Spaziergang mit superfeinen Gesprächen und total unterschiedlichen Bildern. Es ist so spannend die unterschiedlichen Herangehensweisen kennenzulernen und dann die Fotos zu sehen.

Um ein wenig entschleunigt fotografieren zu können mit den vielen Einflüssen, habe ich beschlossen, analog zu fotografieren. Das ist dabei herausgekommen. Und wenn ihr die tollen Fotos meiner Mitspaziergängerinnen sehen wollt, seht euch den Account von WISV an!

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Und noch einmal in Farbe…

Ich bin zwar großer Fan davon, was die heutige Fotografie so alles kann, aber ich ich schon öfter erzählt habe, bin ich auch sehr begeistert von Analogfotografie. Da ich Schwarzweißfilm selbst und zu Hause entwickeln kann, hatte ich bis jetzt nur schwarzweiß fotografiert, genau genommen mit dem Ilford HP5. Farbfilm selbst zu entwickeln ist mir da mit meiner noch ein wenig eingeschränkteren Erfahrung doch noch eine Nummer zu groß. Trotzdem wollte ich schon einmal analogen Farbfilm versuchen.

Ich bin zwar großer Fan davon, was die heutige Fotografie so alles kann, aber ich ich schon öfter erzählt habe, bin ich auch sehr begeistert von Analogfotografie. Da ich Schwarzweißfilm selbst und zu Hause entwickeln kann, hatte ich bis jetzt nur schwarzweiß fotografiert, genau genommen mit dem Ilford HP5. Farbfilm selbst zu entwickeln ist mir da mit meiner noch ein wenig eingeschränkteren Erfahrung doch noch eine Nummer zu groß. Trotzdem wollte ich schon einmal analogen Farbfilm versuchen.

Nur welchen? Da könnte man sich jetzt komplett verlieren - Körnung, Colour Grading (Farbgebung) - und das sind nur einige der Aspekte. Absolut im Trend, vor allem in punkto Colour Grading ist der Kodak Portra 400. Fürs nur Rumspielen war mir der schon um einiges zu teuer. Ich hab mich dann für den guten alten Kodak Gold entschieden.

Wie früher als Kind im Urlaub… Den Film hab ich immer gehabt. Günstig ist er auch. Und hat einen sehr netten 80ies Touch. Er hat zwar ISO 200, was bedeutet, dass er schon relativ viel Licht braucht, aber draußen bei Tageslicht, sollte keine Probleme geben, hat es auch nicht.

Ich muss sagen, heikel ist er nicht. Hatte ihn auch auf der Schipiste mit - die Fotos habens alle zurück geschafft. Ich war eigentlich sehr happy. Hat zwar nicht ganz den Charme vom Portra, aber ich bin nicht unzufrieden.

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Städtetrip: Edinburgh

Oh Schottland… Eins der schönsten von allen Ländern. Atemberaubende Natur, einsame Inseln, beeindruckende Pflanzenwelt, Berge, glasklare Seen… Dafür fahren die Leute so gerne dahin. Aber sind die schottischen Städte auch so schön?

Oh Schottland… Eins der schönsten von allen Ländern. Atemberaubende Natur, einsame Inseln, beeindruckende Pflanzenwelt, Berge, glasklare Seen… Dafür fahren die Leute so gerne dahin. Aber sind die schottischen Städte auch so schön?

Edinburgh auf jeden Fall. Edinburgh hat ein wirklich ganz ganz eigenes Flair. Man spürt den keltischen Einfluss wirklich überall, genauso wie die britische Kultur. Und die ganze Stadt hat etwas extrem mystisches. Auch ein wenig dunkles. Irgendwie ist es keine fröhliche Stadt. Dafür aber eine freundliche. So nette Leute überall, so schöne Gebäude, so viele Geschichten aus der Vergangenheit, Gespenstergeschichten und wahre Erzählungen.

Ich habs so genossen, leider waren es nur ein paar Tage. Ich freu mich schon jetzt wenn ich wieder nach Edinburgh komme. Die Stadt hat echt einen starken Charakter und ich liebe auch das britische so sehr. Muss man auf jeden Fall sehen.


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Die letzte U-Bahn

So und jetzt ist es durch. Ich bin die ganze U4 entlang gefahren. Was für ein spannendes Projekt.

So und jetzt ist es durch. Ich bin die ganze U4 entlang gefahren. Was für ein spannendes Projekt.

Ich hab wieder total viel gelernt und viel gesehen. Und wirklich festgestellt, wie schön es ist mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, auch an den alltäglichsten Orten der Welt.

Wenn ihr mehr über mein Projekt “Entlang der U4” erfahren wollt, seht mal hier. Ich hoffe es macht euch genauso viel Spaß, wie es mir beim Fotografieren gemacht hat.

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Einfach mit dem Handy?

In Fotografenkreisen gibt es die Techniker und die Künstler, die Pixelfanatiker und die Analogfotografen. Zwei große Fronten, komplett entgegengesetzt in ihrer Meinung, was ein richtiges Foto ausmacht.

In Fotografenkreisen gibt es die Techniker und die Künstler, die Pixelfanatiker und die Analogfotografen. Zwei große Fronten, komplett entgegengesetzt in ihrer Meinung, was ein richtiges Foto ausmacht.

Die einen schwärmen von der Pixelanzahl einer neuen digitalen Systemkamera und finden ein Foto muss alles aufbieten, was technisch möglich ist, die anderen lieben einfach den einzigartigen Charakter einer alten Analogkamera. Beides ist natürlich berechtigt, das ist ja das schöne an Fotografie, irgendwie ist für jeden was dabei. Da hat man nun diese zwei Enden, aber Kameras gibt es ja viele. Eine davon haben wir jeden Tag mit. Unsere Handykameras werden immer besser, aber kann man damit wirklich ansprechende Fotos machen?

Das Handy wird von beiden Seiten belächelt und hat natürlich wirklich seine Grenzen. Aber ich finde, die Kamera, die man mit hat, ist die richtige Kamera. Man kann immer ein Foto machen, das jemandem Freude macht. Und wenn es nur man selbst ist. Eine Hochzeitsreportage ist natürlich nicht möglich, aber so manches Handyfoto hat es schon in Austellungen geschafft.

Ich muss sagen, ich mache dann doch einige Fotos mit dem Handy. Ich find auch die haben dann so einen ganz eigenen Touch. Und eine Geschichte kann man immer erzählen. Mit jeder Kamera. Hier mal ein paar Handyfotos von mir :)

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Und wieder in der U-Bahn

Letztens war ich wieder für mein aktuelles Projekt “Entlang der U4” unterwegs. Diesmal hab ich von der Westseite angefangen - genau genommen am Bahnhof Hütteldorf.

Letztens war ich wieder für mein aktuelles Projekt “Entlang der U4” unterwegs. Mehr dazu findet ihr hier. Diesmal hab ich von der Westseite angefangen - genau genommen am Bahnhof Hütteldorf.

War es letztens noch recht herbstlich warm und vor allem hell an einem Vormittag, war ich diesmal an einem winterlichen Nachmittag fotografieren. Wunderschöne Sonnenuntergangsstimmung inklusive. Die Stimmung war sehr ruhig und irgendwie mystisch - die meisten Leute waren am Weg in den Feierabend und allzu viel los war auch nicht.

Das Licht ändert sich im Winter schnell. Da ist es schon mal nicht ganz so hell am Nachmittag, dann geht die Sonne unter und schnell ist es stockfinster. Und damit dann auch kalt. Da muss man dann beim Fotografieren gut ausgestattet sein, sonst bleibt das ein kurzes Vergnügen. Aber dafür ist der Look irgendwie was besonderes. Hat auch was seltsam düsteres. Das ist mir bis jetzt noch nie aufgefallen wie unterschiedlich die Stimmung in Wien so sein kann, nur wegen der Jahreszeit.

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Städtetrip: Lissabon

Gar nicht so weit von meinem letzten Städtetrip Blogartikel liegt hier die nächste Stadt, die ich euch zeigen möchte. Am westlichsten Ende des europäischen Festlands, die Hauptstadt von Portugal - Lissabon.

Gar nicht so weit von der Stadt aus meinem letzten Blogartikel liegt die nächste, die ich euch zeigen möchte. Am westlichsten Ende des europäischen Festlands, die Hauptstadt von Portugal - Lissabon.

Ich war da Ende Oktober 2021 - übrigens definitiv die perfekte Reisezeit, das Wetter war absolut traumhaft - in einer kurzen Atempause von Covid. Die Restriktionen waren damals kurzzeitig größtenteils aufgehoben, in Portugal gab es kaum Fälle zu der Zeit. Wir dachten, wir hätten es überstanden und haben uns so sehr auf den ersten Urlaub nach gefühlt ewigen Zeiten gefreut. Und haben absolut wundervolle Tage gehabt.

Lissabon ist auch so eine Stadt, die definitiv nicht nur aus ihren Gebäuden und Straßen besteht, sondern auch aus einem unwiderstehlichen Charme und Flair. Gefühlt geht in hier die Zeit ein Stück langsamer, bereits nach dem ersten Blick ist man sofort im Ferienmodus. Überall gibt es Essen aus aller Welt, kleine Märkte, enge verträumte Gassen, wunderschöne Gebäude mit so vielen kulturellen Einflüssen, dass man ins Staunen kommt.

Ich hätte den ganzen Tag herumflanieren können, die Fotomotive sind quasi unendlich. Leider muss man dafür ganz schön fit sein. Was man aber nicht ausser Acht lassen darf, ist das Lissabon ugnglaublich bergig ist. Es gibt viele steile Stufen, viele steile Straßen. Viel rauf und runter. Und dazu kommt noch vieeeel Kopfsteinpflaster. Das macht sich zwar gut auf den Fotos, aber man sollte wirklich gutes Schuhwerk mithaben. Dann kann man sich aber auf einen traumhaften Städtetrip freuen.

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Entlang der U4

Man braucht ja auch manchmal gute Ausreden um fotografieren zu gehen. Und die bringen oft ganz neue Blickwinkel. Ich bin ja der Meinung selbst die langweiligsten Orte haben etwas fotografierenswertes…

Auf dem Heimweg in der U-Bahn schaue ich natürlich gerne herum. Die U-Bahn ist so ungefähr einer der alltäglichsten Umgebungen (jetzt vielleicht mal ausgenommen vom eigenen Zuhause). Und ich hab mich plötzlich herausgefordert gefühlt. Kann man hier spannende Fotos machen? Zahlt sich hier ein neues Projekt aus?

Da bin ich mal losgezogen. Da ich fast am Westende der U4 wohne, bin ich ans andere Ende der U4 nach Heiligenstadt gefahren und habe einfach ein paar Stationen abgeklappert. Und hatte super viel Spaß - manche Dinge, die einem sonst kaum mehr auffallen, wurden zu interessanten Fotomotiven. Mir ist da erst aufgefallen, wie unterschiedlich und einzigartig unsere U-Bahnstationen und ihre Umgebungen sind. Und wie spannend das Licht da oft ist. Und die Leute.

Ich muss sagen, seitdem gehe ich mit anderen Augen durch die Stationen. Ist ja auch wirklich eine tolle Sache, wie viel Menschen hier am Weg von A nach B vorbeikommen. In der Hektik habe ich oft so einen Tunnelblick, das hat sich jetzt schon ein wenig geändert. Und die tolle Infrastruktur, die wir da in Wien haben, gehört auch ein wenig gewertschätzt. Wir kommen hier echt schnell durch die Stadt und das noch in teilweise echt erstaunlicher Architektur.

Ich bin gespannt, ob ich euch ein wenig inspirieren kann, mal am Weg in die Arbeit genauer zu schauen.

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