Julia Hatina Julia Hatina

Hintergrundüberlegungen.

Vor kurzem habe ich mit einer Freundin über Businessportraits gesprochen, sie hat demnächst ein Shooting und plant dieses gerade. Bei jedem Portrait ist es essentiell, dass auf dem Foto nichts ist, was von der portraitierten Person ablenkt, mehr noch - alles auf dem Foto soll dabei unterstützen, dass die Person sich so zeigen kann wie sie ist.

Vor kurzem habe ich mit einer Freundin über Businessportraits gesprochen, sie hat demnächst ein Shooting und plant dieses gerade. Bei jedem Portrait ist es essentiell, dass auf dem Foto nichts ist, was von der portraitierten Person ablenkt, mehr noch - alles auf dem Foto soll dabei unterstützen, dass die Person sich so zeigen kann wie sie ist.

Ein “normales” Portraitfoto kann ja vor einem ganz beliebigen Hintergrund gemacht werden - je nachdem was das Modell und der Fotograf für eine Geschichte erzählen möchten. Soll ein Charakterzug, der Job, eine Eigenschaft oder ähnliches miteinbezogen werden, soll es zu einem bestimmten Motto passen, möchte man mit einer Farbe das Modell besonders unterstreichen - danach wähle ich den Hintergrund eines Portraits. Das kann in der Natur sein, eine urbane Szene, eine Location oder Hintergrund mit einer besonderen Farbe, ein bestimmtes Objekt inkludieren, komplette Setups… Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Beim Businessportrait, das zB für Bewerbungsfotos verwendet wird, ist das ein wenig anders. Das wird ja möglicherweise für viele verschiedene Zwecke genutzt. Oder ein persönlicher Bezug ist in dem Fall auch vielleicht gar nicht gewünscht. Es soll nur um die portraitierte Person gehen und ganz neutral sein. Da bin ich beim Hintergrund schon deutlich eingeschränkter.

Farbe im Hintergrund fällt mal komplett weg, im Prinzip bleibt dann schwarz, weiß und grau dazwischen. Aber wann empfiehlt sich was? Ich finde diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Wenn ich Portraits mache, dann biete ich immer mehrere Hintergründe an.

Ein schwarzer Hintergrund wirkt sehr mächtig und dramatisch, das ist im zB Corporate Bereich schon schwierig. Dafür im Kreativbereich sicher durchaus gewünscht, da es oft in Kombination mit dramatischerem bzw. kontrastreicheren Licht mehr Charakter und Emotionen zeigt.

Soll es ganz neutral und vor allem offen und einladend wirken, bietet sich dann weiß an. Das ist immer freundlich und hell, ein wenig “leichter” zum Ansehen. Die Gefahr besteht nur, dass der Kontrast zum Modell zu groß wird und der Hintergrund zu sehr leuchtet. Dann fühlt sich das Betrachten gar nicht mehr so gut an und da kommt das Foto dann schnell schlechter an. In dem Fall ist das neutrale Grau dazwischen die beste Wahl. Ich verlasse mich da meistens sehr auf mein Bauchgefühl und das der Modells. Beim Fotoshooting haben wir immer nach ganz kurzer Zeit herausgefunden, was am besten wirkt.

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Julia Hatina Julia Hatina

Und wieder ist es Zeit für die Teenie Fotos…

Same procedure as every year… Genau wie letztes Jahr war mein letztes Fotoprojekt des Jahres meine eigenen Kinder. Natürlich muss ich sie auch dieses Jahr für den nächsten Familien-Weihnachtskalender festhalten.

Same procedure as every year… Genau wie letztes Jahr war mein letztes Fotoprojekt des Jahres meine eigenen Kinder. Natürlich muss ich sie auch dieses Jahr für den nächsten Familien-Weihnachtskalender festhalten.

Der Klassiker unter den Weihnachtsgeschenken. Langweilig möchte man sagen, jedes Jahr das gleiche. Aber. Jedes Jahr ist die Freude bei den Opas und der Oma so groß. Die Kinder sind schon so groß geworden, man kann so sehr sehen wie viel Zeit schon wieder vergangen ist. Durch den Kalender vom letzten Jahr gibt es auch einen Vergleich, so viel ist anders, so viel aber auch gleich. So lieb sind sie die Kinder. Und so eine schöne Erinnerung.

Der Weg zu den Fotos mit meinen Teenies ist aber oft gar nicht so leicht. Vor allem nicht im Dezember während der Schularbeiten. Weihnachtsstress gibts irgendwie auch immer. Und die Deadlines der Druckdienstleister. Obwohl die da schon extrem toll sind mittlerweile. Heute konnte man Foto- und Fotoproduktbestellungen immerhin bis zum 19.12. abgeben. Und wie jedes Jahr reize ich das fast aus.

Das Fotografieren ist dann oft auch eine kleine Herausforderung. Der große ist erst spät da, die kleinere hat dann noch was vor, das Zeitfenster ist klein. Die kleinen Cousinen müssen auch noch mit drauf, dann gewinnt die Fotosession sehr schnell an Lautstärke und Dynamik. In 30 Minuten kann man das notwendigste dann schon schaffen, aber Zeit für Experimente oder spezielle Posen ist da kaum.

Das holen wir dann quasi mitten in der Nacht nach einem Kinoabend in einer zweiten Session nach. Die Movitation bei meinen Models ist ein wenig eingeschränkt, aber nach ein paar Aufwärmfotos wird die Laune dann gut. Großer Teenie ist gleich sehr happy mit den Fotos, kleiner Teenie ist ein wenig unsicher. Da gehört auch viel sprechen dazu. Fotos gleich herzeigen, ein wenig rumspaßen, viel Rücksicht nehmen - und dann sind gute Fotos im Kasten!

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Julia Hatina Julia Hatina

Teenager Portraits

Man will ja seine Teenager nicht enttäuschen. Und die haben ja doch oft große Ansprüche wenn es um die eigenen Fotos geht. Bei uns allen voran die Haare, die müssen sitzen.

Man will ja seine Teenager nicht enttäuschen. Und die haben ja doch oft große Ansprüche wenn es um die eigenen Fotos geht. Bei uns allen voran die Haare, die müssen sitzen.

Und dann will man immer überhaupt sehr cool aussehen. Da ist schon ein wenig Feingefühl gefragt - die vermeintlich coolen Posen sind oft für Fotos nicht extrem gut geeignet, da muss man dann einen Mittelweg finden und diplomatisch vorgehen. Aber meistens ist mein Pubertier super offen und probiert gerne alle möglichen Posen freiwillig aus, da hab ich echt ein Glück. Da sind wir uns eigentlich immer schnell einig. Wichtig ist, dass es Spaß macht und was ganz wichtig ist, der Respekt für alle eventuellen Unsicherheiten darf absolut nicht fehlen. Schon als Erwachsener ist die Situation vor der Kamera nicht einfach, wir haben alle unsere vermeintlichen und in den meisten Fällen eingebildeten Makel aber gerade als Jugendlicher oder Jugendliche ist das oft ziemlich verstärkt.

Da ist es mir ganz wichtig mal zuzuhören und ein wenig zu plaudern, oft kriegt man dann schon mit, wo die vermuteten “Probleme” liegen und kann die dann schnell ausräumen. Mit ein bisschen Geduld und Einfühlungsvermögen sind dann nachher alle happy. Und es kann auch echt helfen, das Selbstbild zu verbessern und einiges an Ängsten auszuräumen.


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